Fluch und Segen
Im Gegensatz zur sonstigen Sport-Berichterstattung im deutschen Fernsehen widmet sich das WDR-Magazin “Sport inside” auch den Schattenseiten des Geschäfts.
Im Gegensatz zur sonstigen Sport-Berichterstattung im deutschen Fernsehen widmet sich das WDR-Magazin “Sport inside” auch den Schattenseiten des Geschäfts.
INTERVIEW Am Montag kommt “Sport Inside” aus der Sommerpause zurück - und geht zum 100. Mal über den Sender. WDR-Sportchef Steffen Simon erklärte MEEDIA, warum er das Format trotz mäßiger Quoten halten will, wie die Sendung dem Ersten hilft und welchen Stolz er empfindet, weil das Format auch im dritten Jahr noch zu sehen ist. Simon: “Die ARD-’Sportschau’ ist dank den Recherchen von ‘Sport Inside’ deutlich hintergründiger geworden.”
Aus dem Stand heraus hat es der Sport-Informations-Dienst (SID) geschafft, einen profitablen Videodienst zu starten. Die Agentur, die bisher lediglich für Texte und Bilder bekannt war, stieg mit den nun auslaufenden Olympischen Spielen in diesen Markt ein – und lieferte prompt Sendern wie N24 und DSF zu sowie den Portalen von Spiegel, Focus, T-Online, dem Kicker und der Welt. Wie SID-Chef Michael Cremer MEEDIA bestätigte, wirft der Dienst trotz Einführungspreisen bereits Gewinn ab – eine Erfolgsgeschichte.
Axel Balkausky wird nun voll und ganz Sportkoordinator der ARD. Und die hat’s bitter nötig. Eine Übersicht der größten Baustellen - vom Funktionärsgetätschel bis zum ewigen Reizthema Doping.
Der Rechtsstreit zwischen dem Sportjournalisten Jens Weinreich und dem Deutschen Fußball-Bund hat ein plötzliches Ende gefunden.
ARD und ZDF opfern ihr Programm schon wieder den weißen Sportarten.
INTERVIEW Erfolge auf höchster Ebene, aber Widerstand im Alltag: Der ARD-Dopingexperte Hans-Joachim “Hajo” Seppelt über den mühsamen Weg hin zu einer kritischen Haltung im Sportjournalismus.
Eben noch Gerücht, jetzt Gewissheit: ESPN wird sich um die Pay-TV-Rechte der Fußball-Bundesliga bewerben. Der Disney-Sender wird zu einer gefährlichen Konkurrenz für den Platzhirsch Premiere - und er will weltweit angreifen. Auch die Sportschau droht zu kippen.
Der ARD-Doping-Experte Hans-Joachim Seppelt hat in seinem Rechtsstreit mit dem Deutschen Ski-Verband (DSV) einen Sieg eingefahren. Seppelts Anwalt Michael Fricke bestätigte dem epd am Dienstag, dass das Hamburger Oberlandesgericht (OLG) am gleichen Tag eine bereits im Januar 2008 vom DSV erwirkte Verfügung gegen den Journalisten aufgehoben hat. Der Jurist sprach von einem Grundsatzurteil für die Pressefreiheit. Der DSV will nun die schriftliche Begründung abwarten, bevor er über weitere rechtliche Schritte gegen Seppelt entscheidet.
Der dopingverseuchte Radsport ist am Ende: Die öffentlich-rechtlichen Sender werden die nächste Tour de France nicht übertragen. Die Entscheidung der Intendanten war nötig, kommt aber viel zu spät. Unter dem Ausstieg wird vor allem der Breitensport leiden.