Einträge mit dem Schlagwort Sport Informations Dienst (sid)

Sparkurs: FAZ kündigt ddp und SID

Während die Frankfurter Allgemeine Zeitung guter Dinge ist, nach roten Zahlen im Jahr 2009 in diesem Jahr wieder ein erfreuliches Ergebnis hinlegen zu können, setzt die Geschäftsführung weitere Sparmaßnahmen um. Das trifft vor allem die Nachrichtenagenturen, aber auch den Komfort der Redakteure. Nach dem Deutschen Depeschendienst (ddp) hat es jetzt mindestens auch den Sport-Informations-Dienst (SID) getroffen. Das Team des FAZ-Sports ist darüber nicht begeistert.

SID startet mit Video-Angebot durch

Aus dem Stand heraus hat es der Sport-Informations-Dienst (SID) geschafft, einen profitablen Videodienst zu starten. Die Agentur, die bisher lediglich für Texte und Bilder bekannt war, stieg mit den nun auslaufenden Olympischen Spielen in diesen Markt ein – und lieferte prompt Sendern wie N24 und DSF zu sowie den Portalen von Spiegel, Focus, T-Online, dem Kicker und der Welt. Wie SID-Chef Michael Cremer MEEDIA bestätigte, wirft der Dienst trotz Einführungspreisen bereits Gewinn ab – eine Erfolgsgeschichte.

Streit zwischen AFP und ddp eskaliert

Martin Vorderwülbecke weht immer heftigerer Gegenwind ins Gesicht. Jetzt versucht AFP-Präsident Pierre Louette den Unternehmer in die Schranken zu weisen: MEEDIA liegt ein Brief vor, indem Paris mit einer medialen Offensive und juristischen Schritten droht – und den ddp-Chef deutlich zurückweist. Vorderwülbecke hingegen will auf Kurs bleiben: Er sagt, er denke nicht daran, klein bei zu geben und wolle stattdessen am Montag die angekündigte Wettbewerbs-Beschwerde bei der EU-Kommission abgeben.

Hauen und Schreiben

ddp und DAPD, dpa, AFP, sid: Die Schlacht auf dem Markt der Nachrichtenagenturen hat begonnen.

Nachrichtenagenturen unter Druck

Nachrichtenagenturen stehen durch Internet und Medienkrise unter Druck wie noch nie. Immer mehr Blätter verzichten auf die teuren Dienstleister.