Berater: Kein großer Markt für Product Placement
Nach den jüngsten Skandalen seien viele in der Branche noch ziemlich verängstigt.
Nach den jüngsten Skandalen seien viele in der Branche noch ziemlich verängstigt.
Seit 1. Juni gelten für die öffentlich-rechtlichen Sender verschärfte Gesetze. Weshalb ARD und ZDF große Teile ihres Internetangebots löschen und ihre Zuschauer verwirren.
Die zwölfte Novelle des Rundfunkstaatsvertrag engt ARD und ZDF im Netz ein.
Knapp vier Monate vor dem geplanten Inkrafttreten der neuen Internet-Regeln für die gebührenfinanzierten Programme in Deutschland hat der Westdeutsche Rundfunk (WDR) damit begonnen, die neuen Vorgaben umzusetzen.
INTERVIEW ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen jetzt ihre Online-Inhalte testen lassen. Medienrechtler Dieter Dörr sieht das skeptisch.
Die Ministerpräsidenten drängen auf einen besseren Finanzausgleich der Sendergemeinschaft.
Die Ministerpräsidenten der Länder haben die ARD aufgefordert, binnen eines Jahres konkrete Vorschläge für einen besseren Finanzausgleich unter den Anstalten des Senderverbunds zu unterbreiten. “Wir hoffen, dass dazu aus der ARD ein einvernehmlicher Vorschlag kommt - sonst werden wir eingreifen”, sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), am Freitag nach dem Treffen der Länderchefs in Dresden. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) betonte mit Blick auf den neuen Rundfunkstaatsvertrag, für Medienpolitik sei der deutsche Gesetzgeber zuständig und nicht die EU-Kommission.
“Das wäre nur eine Chance für einen Bürokratieaufbau”, sagte der CDU-Politiker am 10. Oktober nach einer Tagung des Sendergremiums in Erfurt. ARD und ZDF sollen neue oder veränderte digitale Angebote künftig nur dann starten dürfen, wenn diese zuvor einem solchen Test unterzogen worden sind. Unter anderen hatte der Medienrechtler Dieter Dörr ein externes Expertengremium für diesen Test gefordert.
Der neue Sender, für den keine zusätzlichen Rundfunkgebühren erhoben werden, solle ein für junge Zuschauer passendes Programmschema bekommen. So sollen zwischen 17 bis 21 Uhr Sendungen gezeigt werden, die sowohl Kinder als auch Eltern ansprechen, um eine “gemeinsame Fernsehzeit” zu ermöglichen. Die Hauptsendungen am Abend sollen anders als auf anderen Kanälen nicht um 20.15 Uhr sondern erst um 21 Uhr beginnen. Erst um diese Uhrzeit beginne die “Freizeit der Eltern”, teilte das ZDF mit.
Experten sind mit dem künftigen Testverfahren für ARD und ZDF nicht zufrieden. Der Medienrechtler Dieter Dörr fordert eine ständige Experten-Kommission für die Beurteilung der Marktlage.