Zappen mit der Maus
RTL-Deutschland und ProSiebenSat.1 sind die Hauptkonkurrenten im Privatfernsehen. Nun planen sie eine gemeinsame Web-Plattform.
RTL-Deutschland und ProSiebenSat.1 sind die Hauptkonkurrenten im Privatfernsehen. Nun planen sie eine gemeinsame Web-Plattform.
Das Bieterkonsortium um den Ex-”Spiegel”-Chef kauft ProSiebenSat.1 den lustigen Nachrichtensender N24 ab, kündigt Entlassungen und die Auferstehung der “Woche” an.
Der Chef der Sendergruppe ProSiebenSat.1 verwundert die TV-Branche mit immer neuen Ankündigungen. Jetzt sagte er auf einer Diskussion in Berlin, er wolle das Budget für die Nachrichten-Sendungen auf ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins um zwei Drittel der gegenwärtigen Kosten drücken. Die Kanäle sollen auf Fotos statt bewegtes Bild setzen. Um den Kommerz-Sendern zu helfen, will Ministerpräsident Wulff zudem die mit Gebühren aufgebaute Infrastruktur von ARD und ZDF für das Privatfernsehen öffnen.
Ex-”Spiegel”-Chef Stefan Aust plant zusammen mit Partnern den Kauf von N24 – sie könnten den schwächelnden Nachrichtensender endgültig in einen Dokukanal umbauen.
N24 muss gerettet werden, fordern viele - auch, weil der Newskanal die Nachrichten für den Rest der Senderfamilie liefert. Doch die sind furchtbar mau: Boulevard statt Weltgeschehen.
Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 will an den Nachrichten sparen und überlegt deshalb, wie es mit N24 weitergehen soll.
Werbeverbot im ARD-Hörfunk gefordert - Kritik an ZDFneo.
Das Schweizer Start-up-Unternehmen hat jetzt auch ARD und ZDF ins Boot geholt.