Stefan Aust, Senderbesitzer
Das Bieterkonsortium um den Ex-”Spiegel”-Chef kauft ProSiebenSat.1 den lustigen Nachrichtensender N24 ab, kündigt Entlassungen und die Auferstehung der “Woche” an.
Das Bieterkonsortium um den Ex-”Spiegel”-Chef kauft ProSiebenSat.1 den lustigen Nachrichtensender N24 ab, kündigt Entlassungen und die Auferstehung der “Woche” an.
Der Chef der Sendergruppe ProSiebenSat.1 verwundert die TV-Branche mit immer neuen Ankündigungen. Jetzt sagte er auf einer Diskussion in Berlin, er wolle das Budget für die Nachrichten-Sendungen auf ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins um zwei Drittel der gegenwärtigen Kosten drücken. Die Kanäle sollen auf Fotos statt bewegtes Bild setzen. Um den Kommerz-Sendern zu helfen, will Ministerpräsident Wulff zudem die mit Gebühren aufgebaute Infrastruktur von ARD und ZDF für das Privatfernsehen öffnen.
Die “Tagesschau” will mehr als eine Fernsehsendung sein. Weil sich dafür aber bei ARD-aktuell die Strukturen ändern, fragen sich einige Betroffene: Muss das wirklich sein?
Ex-”Spiegel”-Chef Stefan Aust plant zusammen mit Partnern den Kauf von N24 – sie könnten den schwächelnden Nachrichtensender endgültig in einen Dokukanal umbauen.
Auch die RTL-Gruppe denkt darüber nach, wie sich Nachrichtenformate rechnen könnten.
Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 will an den Nachrichten sparen und überlegt deshalb, wie es mit N24 weitergehen soll.
Die ARD weitet ihr digitales Angebot beim Programm “EinsExtra aktuell” aus - eine gute Alternative zu dem meist mageren Nachrichten-Brei von n-tv und N24.
Die Sendung des Digitalkanals EinsExtra werde im November auch samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr gezeigt - Regelbetrieb möglicherweise ab Dezember.
Mit dem Ausbau von EinsExtra wird auch ARD-Aktuell umgebaut.
ARD und ZDF arbeiten an der Ausweitung ihres News-Angebots. Ein digitales Testprogramm ist schon auf Sendung. Privatsender drohen nun mit Klage.