Einträge mit dem Schlagwort Deutscher Auslands-Depeschendienst (DAPD)

Mehr Gehalt für alle ddp-Mitarbeiter

Martin Vorderwülbecke hat zur Abwechslung positive Nachrichten für seine Leute im Gepäck: ddp-Redakteure erwarten Prämien und Gehaltserhöhungen. Außerdem will er in seiner Agentur-Allianz zehn neue Stellen besetzen, darunter Korrespondenten-Plätze. Mit dem neuen Gruppen-Chefredakteur Dreyer, der früher kommen darf als erwartet, will er “einen Nachrichtenanbieter von Weltniveau” formen. Der Druck auf die dpa erhöht sich - sie bekommt indes selbst Top-Leute wie Homburger und Zschunke eher als geplant.

ddp beschwert sich bei EU-Kommission über AFP

Im Streit über angeblich illegale staatliche Subventionen für die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) hat der Deutsche Depeschendienst (ddp) bei der EU-Kommission eine Wettbewerbsbeschwerde eingelegt.

Streit zwischen AFP und ddp eskaliert

Martin Vorderwülbecke weht immer heftigerer Gegenwind ins Gesicht. Jetzt versucht AFP-Präsident Pierre Louette den Unternehmer in die Schranken zu weisen: MEEDIA liegt ein Brief vor, indem Paris mit einer medialen Offensive und juristischen Schritten droht – und den ddp-Chef deutlich zurückweist. Vorderwülbecke hingegen will auf Kurs bleiben: Er sagt, er denke nicht daran, klein bei zu geben und wolle stattdessen am Montag die angekündigte Wettbewerbs-Beschwerde bei der EU-Kommission abgeben.

Hauen und Schreiben

ddp und DAPD, dpa, AFP, sid: Die Schlacht auf dem Markt der Nachrichtenagenturen hat begonnen.

Krach bei ddp und DAPD

Die Mitarbeiter des ehemaligen Dienstes von AP-Deutschland warnen ihren neuen Eigentümer Martin Vorderwülbecke. In einem Protestschreiben ist von „tiefem Misstrauen“ die Rede. Nach vier Wechseln zum Mitbewerber dpa hat gerade eine weitere feste Kraft gekündigt. Pauschalisten gehen. Die Chefredakteure Joachim Widmann (ddp) und Peter M. Gehrig (DAPD) kämpfen zudem um ihre Macht. In all dem Trubel geht aber unter: Vorderwülbecke hat mit der neuen Agenturallianz viel vor.

Viele dpa-Mitarbeiter wollen nicht nach Berlin

Der neue dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner bekommt unfreiwillig die Chance, neues Personal einzustellen. Mindestens etwa 60, vielleicht aber sogar bis zu 70 seiner Leute an den Standorten Hamburg und Frankfurt wollen nämlich nicht, was der erst im Januar angetretene Büchner mit ihnen vor hat: mit ihm in die geplante Zentralredaktion der dpa in die Axel-Springer-Passage ziehen. In der Hauptstadt soll im Juli die neue Zentralredaktion des führenden Nachrichten-Dienstleisters entstehen.

dpa baut “Netzwelt”-Ressort auf

Der neue dpa-Chef Wolfgang Büchner macht ernst: Für das geplante “Netzwelt”-Ressort, holt er mit Peter Zschunke den Auslandschef des Deutschen Auslands-Depeschendienstes (DAPD). Der 52-Jährige hatte beim ehemaligen AP-Ableger den Dienst “Computer & Cyberspace” gestartet und wird nun Chefkorrespondent. Außerdem übernimmt Christoph Dernbach neben der dpa-Infocom-Leitung auch das neue Web-Ressort. Sogar Konkurrenten gratulieren Büchner zu einem “äußerst geschickten Zug”.

Gott bewahre

Der Millionär Martin Vorderwülbecke will mit seiner Allianz aus den Nachrichtenagenturen ddp und dem Nachfolger des deutschen AP-Ablegers DAPD die dpa als Marktführer “verzichtbar” machen. Doch bisher verläuft der Start eher holprig.

ddp kündigt deutschen AP-Fotografen

ddp-Geschäftsführer Martin Vorderwülbecke sagte, betroffen sind etwa ein Dutzend mit Zeitverträgen ausgestattete feste Mitarbeiter des Fotodienstes der ehemaligen AP GmbH.

AP benennt sich in DAPD um

Die einstige AP GmbH wurde zum Deutschen Auslands-Depeschendienst.