Einträge mit dem Schlagwort Deutsche Presse-Agentur (dpa)

“Notizblock”: dpa nennt jetzt ihre Quellen

Der Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur (dpa) setzt seine angekündigte Serviceoffensive in die Tat um. Künftig hängen die dpa-Mitarbeiter diverse Kontaktdaten an ihre Meldungen, damit ihre Abnehmer leichter weiter recherchieren können. Was sich banal anhört, ist völlig neu – und leitet einen Kulturwandel in der Branche ein, auf den sich nicht jeder freuen wird, denn: Erstmals können Redakteure von Zeitungen, Onlinediensten und Sendern ohne Umwege mit den Agenturschreibern kommunizieren.

Grüezi! dpa prüft Schweiz-Expansion

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) spielt mit dem Gedanken, in der Schweiz einen eigenen Dienst zu starten, wie sie MEEDIA bestätigte. Die Hamburger würden damit die Lücke füllen, die ihr Erzfeind, der Deutsche Depeschendienst (ddp), jüngst mit der Schließung eines eigenen Schweizer Angebots hinterließ. Wenn es zu einem dpa-Angebot für die Alpenrepublik kommt, würde sie gegen den Monopolisten SDA antreten. Das einst ruhige Geschäft der News-Lieferanten nimmt damit weiter an Fahrt auf.

Neue Fronten auf dem Agenturmarkt

Die bedrohliche neue Allianz aus ddp und DAPD macht es möglich: Nach nicht einmal einem halben Jahr bilden sich neue Fronten im Wettbewerb der Nachrichtenagenturen heraus. Wie MEEDIA erfuhr, löst die Deutsche Presse-Agentur (dpa) den Deutschen Depeschendienst (ddp) als Foto-Lieferanten der internationalen AFP-Dienste ab. Dieser Schritt könnte vor allem eines sein: Der Beginn einer neuen Zusammenarbeit, um im Ringen mit ddp/DAPD zu bestehen.

dpa ruft Bundeskartellamt an

Nächste Runde im Wettstreit der News-Lieferanten: Nachdem die Deutsche Nachrichten-Agentur (dpa) im Kampf gegen ihren Erzfeind ddp/DAPD das Berliner Landgericht angerufen hat, wendet sie sich nun auch an die Fusionswächter - diesmal weil die neue Allianz ihren Zusammenschluss dort nicht angemeldet hat. Gerät da etwa der bisher eher mit vornehmer Zurückhaltung glänzende Marktführer in Panik? Die ddp-Manager geben sie sich jedenfalls äußerst gelassen.

dpa zieht gegen ddp vor Gericht

Die Szene der News-Lieferanten kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich der Deutsche Depeschen-Dienst (ddp) wegen umstrittener Subventionen für AFP bei der EU-Kommission beschwerte, greift jetzt die Deutsche Presse-Angentur (dpa) zur juristischen Keule: Im Streit mit ihrem Erzfeind hat sie nun das Berliner Landgericht angerufen. Der Vorwurf: Die ddp-Eigentümer hätten den Marktführer auf einem Presse-Termin zu Unrecht und mit unlauteren Methoden angeschwärzt.

Sensationell schlecht

Eine Studie wirft dpa und ARD ein Versagen in der Berichterstattung über die Finanzkrise vor.

Mehr Gehalt für alle ddp-Mitarbeiter

Martin Vorderwülbecke hat zur Abwechslung positive Nachrichten für seine Leute im Gepäck: ddp-Redakteure erwarten Prämien und Gehaltserhöhungen. Außerdem will er in seiner Agentur-Allianz zehn neue Stellen besetzen, darunter Korrespondenten-Plätze. Mit dem neuen Gruppen-Chefredakteur Dreyer, der früher kommen darf als erwartet, will er “einen Nachrichtenanbieter von Weltniveau” formen. Der Druck auf die dpa erhöht sich - sie bekommt indes selbst Top-Leute wie Homburger und Zschunke eher als geplant.

ddp direct greift dpa-Tochter an

Die Privatinvestoren Martin Vorderwülbecke und Peter Löw wollen den Agentur-Marktführer dpa jetzt auch auf einem Nebenschauplatz unter Druck setzen: In dieser Woche startet ihr PR-Ableger ddp direct mit einem Relaunch. Der von Wolfgang Zehrt gesteuerte Dienstleister setzt auf moderne Formen von Presse-Mitteilungen und will mit einer individuellen Beratung der dpa-Tochter News Aktuell das Leben schwer machen. Letztlich sollen die Aktivitäten das Kerngeschäft mit harten News stützen.

Hauen und Schreiben

ddp und DAPD, dpa, AFP, sid: Die Schlacht auf dem Markt der Nachrichtenagenturen hat begonnen.

ddp strebt EU-Verfahren gegen AFP an

Die Frage, ob die Nachrichtenagentur AFP gegen geltendes EU-Recht vom französischen Staat alimentiert wird, könnte bald die Behörden beschäftigen. MEEDIA liegt der Entwurf eines Beschwerdeschreibens vor, das an die EU-Kommission adressiert ist. Darin beanstandet ddp, Frankreich unterstütze AFP „systematisch“ mit „großen Subventionen“, die lediglich als „Gebühr“ getarnt seien. Die deutschen AFP-Geschäftsführer reagieren mit Gelassenheit auf die neue Situation im Konkurrenzkampf der Agenturen.