AP benennt sich in DAPD um
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am 14. Dezember 2009
Der bisherige deutsche Dienst der Associated Press (AP) hat seinen Namen geändert. Wie die Nachrichtenagentur am Montagabend ihren Kunden mitteilte, wurde die einstige AP GmbH in DAPD (Deutscher Auslands-Depeschendienst) umbenannt. Die Agentur, die vor einer Woche vom Deutschen Depeschendienst (ddp) übernommen wurde, werde ihre Meldungen bereits von diesem Dienstag an mit dem Kürzel APD markieren, hieß es. DAPD-Chefredakteur Peter M. Gehrig sagte: “Wir werden unsere Auslandskompetenz erweitern, ohne unsere bisherige Stärke in der Inlandsberichterstattung zu vernachlässigen.” An Umfang und Qualität der Berichterstattung werde sich nichts ändern.
Anfang Dezember hatten die Privatleute Martin Vorderwülbecke und Peter Löw, denen auch der ddp-Basisdienst gehört, den deutschen Dienst von der US-amerikanischen Nachrichtenagentur AP für einen nach eigenen Angaben mittleren zweistelligen Betrag erworben. Ursprünglich hatten sie angekündigt, sie wollten den ehemaligen deutschen AP-Dienst mit der Kennung “ddp/AP” verbreiten und das Unternehmen in ddp International GmbH umbenennen. Der ddp-Basisdienst beschränkte sich bislang auf deutsche Inlandsberichterstattung.
Vorderwülbecke und Löw versicherten nach dem Kauf, sie wollten das Personal der Agenturen von insgesamt rund 230 Mitarbeitern weitgehend erhalten. “Über kurze und mittlere Zeit” sei keine redaktionelle Fusion der beiden Dienste geplant, wohl aber eine “Zusammenarbeit”. Zudem solle das ddp-Geschäft im Ausland ausgebaut werden. Dafür soll der ddp Partnerschaften mit anderen Agenturen außerhalb des deutschen Sprachraumes eingehen.
Mit der Übernahme der AP GmbH in Frankfurt am Main sicherte sich der in Berlin ansässige ddp das Recht, die internationalen Dienste der Nachrichtenagentur AP auf Englisch, Spanisch und Arabisch für mindestens 15 Jahre auszuwerten. Weltweit arbeiten rund 3.000 Journalisten für AP.
@daniel_bouhs
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